Es hat mal wieder ein Kreuzfahrer in der HafenCity festgemacht. Ich hatte mir die Ankunft im Kalender notiert, was aber gar nicht nötig gewesen wäre. Pünktlich zur Frühstückszeit verlassen die Passagiere das Schiff und laufen etwas orientierungslos durch die Westfield Mall. Immerhin hat man eine Flagge mit dem Logo derweiterlesen

Ein Name, der mich sofort an London denken lässt. Dort hatte die Hanse ein eigenes Stück Hafen (Steel Yard), mit Lager- und Kontorhäusern und mit eigenen Rechten. Nachdem die Niederlassung aufgegeben wurde, nutzte man das Grundstück an der Themse für den Neubau eines großen Bahnhofs: Cannon Street. Nur zwei unauffälligeweiterlesen

Der Goldene Oktober hat Einzug gehalten. Morgens liegt dicker Nebel über der Elbe, der sich erst spät am Vormittag auflöst. Ich mache das Beste aus der Situation und fahre mit der U-Bahn bis zur Haltestelle Borgweg. Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Stadtpark. Farbenfroh verabschiedet sich derweiterlesen

Ein sperriges Wort und deshalb nutze ich lieber den alten, ursprünglichen Namen, nämlich Sandtorhafen. Einst war er der modernste Liegeplatz im Hamburger Hafen, denn hier konnten die Frachtschiffe direkt am Kai festmachen. Das sparte viel Zeit und damit Geld. Vor der Eröffnung (1866) lagen die Schiffe mitten im Strom undweiterlesen

Der Garten liegt etwas versteckt in der nordwestlichen Ecke von Planten un Blomen. Oft bin ich schon vorher abgebogen, aber bei meinem letzten Besuch stand der Apothekergarten ganz oben auf meiner Liste. Er ist einer der wenigen Orte, die ich noch ziemlich genau aus der Kindheit erinnern kann. Damals fandweiterlesen

Jeder weiß, was gemeint ist, wenn man von der ‚Plaza‘ spricht. Natürlich die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie. Das Wort bedeutet ‚Platz‘ und stammt wohl aus dem Spanischen, denn die Italiener sprechen von einer ‚Piazza‘, die Franzosen von ‚la place‘ und der Engländer vom ‚place‘. In Hamburg gibt es etliche Plätze, aberweiterlesen

Klein, aber oho. Das Hamburger Rathaus beeindruckt mich nicht durch Länge, Breite oder Höhe, sondern durch die vielen fein gearbeiteten Details. Hier hat man sich Mühe gegeben, das sieht man sofort. Unzählige Figuren schmücken die Fassade. Sie stehen in luftiger Höhe, jede einzelne übrigens mit einem Stahlnetz gesichert, denn vorweiterlesen