BluePeter hat schwere Schlagseite. Die Hacker waren da. Sie haben alle Dateien gelöscht und mit größter Mühe konnte ich diesen Blog retten. Nun geht es weiter, allerdings mit halber Kraft. Das darf man wortwörtlich verstehen. Zum einen fehlt mir gerade wirklich die nötige Energie und zum anderen gibt es technische Probleme, die nur notdürftig repariert sind. Für ein paar Fotos von der Einlaufparade zum Hamburger Hafengeburtstag reicht es.

Die Planung der dreitägigen Veranstaltung dürfte stets eine gigantische Herausforderung sein und dieses Jahr mehr denn je. Immerhin auf einen wichtigen Faktor war Verlass, das Wetter war in Geburtstagslaune. Mir kam es so vor, als wären mehr Veranstalter denn je gekommen, aber Stellfläche stand weniger als üblich zur Verfügung. Knifflig. Grund war die raumgreifende Baustelle am Kehrwiederkai. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet und die Zelte, die dort üblicherweise stehen, wurden erstmals entlang des Binnenhafens aufgebaut. Damit wuchs die Partymeile deutlich über den Bahnhof Baumwall hinaus. Eigentlich sehr gelugen, jedenfalls mehr als eine Notlösung. Es würde mich nicht wundern, wenn es im nächsten Jahr fortgesetzt wird.
Mit zwei Freundinnen war ich schon am frühen Vormittag unterwegs und das war eine gute Entscheidung. Ab zehn Uhr waren die ersten Bratwürste heiß, der Shanty Chor am Singen und die Schiffe bereit zur Besichtigung. Ein echter Großsegler fehlte, aber die Küstenwache war stark vertreteten. Ihre Schiffe beeindrucken mich aus nächster Nähe immer wieder. Sie sind wirklich groß, stark und sichtbar hochseetauglich.
Schon nach einer Stunde waren wir mitten im Gedränge. Die Geburtstagsgäste strömten aus der U-Bahn in Richtung Landungsbrücken. Umgekehrt war niemand unterwegs. Wir konnten noch gerade einen Platz auf der Terrasse eines Restaurants ergattern. Drei Fischbrötschen, drei kleine Bier. Über uns die Sonne, neben uns ein paar Ausflugsbarkassen und hinter uns ein Karussel, dass schon beim Zuschauen schwindelig machte.
Eine Rettungsübung unterhielt die Besucher. Man hatte die Show ziemlich realistisch gestaltet. Eine Schute auf der Elbe brannte lichterloh. Die Männer an Bord blieb nur der Sprung ins Wasser. Dann kamen zwei Hubschrauber im Tiefflug, Taucher sprangen ab und schließlich tauchte die Feuerwehr mit ihrem Löschboot auf. Man hat wohl mehr Mühe, den gewaltigen Wasserstrahl nicht auf die Menschenmenge zu richten, als mit der eigentlichen Rettung. Ein Spektakel, durchaus unterhaltsam, solange man nicht selbst betroffen ist. Wir feierten den glücklichen Ausgang mit Erdbeerbowle und waren nach fünf kurzweiligen Stunden, mit etwas müden Beinen, wieder zu Hause. Toller Hafengeburtstag 2026.









